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Ute Körner gestorben
Nachruf von Guenny Rodewald, Ute Körner Literary Agency

In der Nacht vom 21.10.2008  ist in Barcelona die Literaturagentin Ute Körner gestorben. Ihr Herz ist einfach stehen geblieben.

Ute Körner hinterlässt eine große Zahl von Freunden und Kollegen, die sie alle sehr vermissen und ihren Tod beweinen werden.  Sie verlässt die Bühne der Bücher inmitten ihrer unbändigen Schaffensfreude. Gerade waren wir mit ihr von einer erfolgreichen und angeregten Messe aus Frankfurt zurückgekehrt.

Ute Körner wurde 1939 in Duisburg geboren, kurz vor Kriegsende musste sie als kleines Kind den Tod ihrer Mutter und ihrer kleinen Schwester bei einem sinnlosen Bombenabwurf erleben.

Gleich nach dem Abitur verließ sie Deutschland, die Welt zu entdecken und ihre Sprachen zu lernen. Damals wollte sie Stewardess werden. Zuerst ging sie nach England, wo sie studierte und arbeitete. 1959 kam sie nach Barcelona. Sie verliebte sich sofort, vor allem in das Land und seine Kultur, und seitdem lebte sie dort.

Sie studierte Romanistik, aber ganz bald tauchte sie in die Welt des Büchermachens ein: sie nahm am Aufbau und der Leitung der Barcelona-Filiale der historischen argentinischen Agentur International Editors Co. teil, die von Annie und Hugo Lifezis gegründet worden war.

Im Jahre 1966 trat sie die Stelle als acquisition manager in dem bekannten und angesehenen Verlag Editorial Bruguera in Barcelona an. 1984 entschied sie sich für die Unabhängigkeit, gründete ihre eigene Agentur und nutzte so ihre jahrelange, intensive Erfahrung und ihre guten Beziehungen auf dem Parkett des internationalen publishing.

Im Jahre 2000 wurde die Agentur in eine GmbH umgewandelt, in der sie Guenter G. Rodewald zu ihrem Sozius machte und in die 2005 auch Sandra Rodericks aufgenommen wurde. Seitdem arbeiteten alle drei Gesellschafter auf gleichberechtigter Basis.

Ihre Vitalität, ihre Aufrichtigkeit, ihre Sehnsucht nach Gerechtigkeit in der Welt und nach Frieden, ihre Großherzigkeit, ihre beispiellose Fähigkeit, Verantwortung in vollem Vertrauen ihren Mitarbeitern zu übertragen, wird allen ihren Freunden, ihrer Familie und uns in der Agentur immer in unauslöschlicher Erinnerung bleiben.

Im Januar wollte sie ihren 70. Geburtstag feiern - wie sie sagte, in kleinem Kreis. Aber wie hätte der klein bleiben können, bei so vielen Freunden, die sie umgaben? Im September 2009 wollten wir mit ihr zusammen das 25-jährige Jubiläum der Agentur feiern, die ersten Vorbereitungen liefen bereits. Niemand hätte sich vorstellen können, dass aus einer solchen Feier mit ihr nun nichts mehr werden kann.

Wir werden versuchen, die Arbeit der Agentur in dem guten Sinne, der ihr von Ute gegeben war, fortzusetzen. Unsere Trauer lässt es jedoch nicht zu, uns wirklich vorstellen zu können, wie wir das ohne sie in der Lage wären zu vollführen.

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Susan Foral's VENUSKULT wurde jetzt in Estland im Verlag Olion unter dem Titel "Venuse kultus" veröffentlicht.

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Die Bavaria hat mit den Dreharbeiten zu DER VERLORENE VATER aus dem Erzählband „Familiengeschichten“ von Utta Danella begonnen. Vom 26.08. bis 23.09.2008 wird rund um den Ammersee gedreht..

Darsteller sind u.a. Katerina Jacob, Peter Sattmann, Hendrik Duryn, Eva-Maria Grein, Timothy Peach und Jeanne Tremsal.

Damit sind bereits 20 Romane und Erzählungen von Utta Danella verfilmt worden.

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Am Samstag, 26.04.2008 war es soweit.
Herr Stecher bedankte sich bei den Gratulanten zu seinem 75. Geburtstag mit einem Empfang in der Agentur.

Und der Wettergott hatte es mal wieder gut gemeint. Der Regen hat sich in der Nacht verzogen und die Sonne kam langsam heraus.
Nach einer kurzen Ansprache durch den Jubilar konnten die Gäste viele interessante Gespräche sowohl im Haus als auch im Garten führen.

Einen kleinen Eindruck vom geselligen Beisammensein werden durch die nebenstehenden Fotos vermittelt.

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Charlotte Link's neuer Psychothriller DIE LETZTE SPUR ist bei Goldmann erschienen und sofort an die Spitze der Bestsellerlisten gestürmt. Startauflage: 200.000 Exemplare!

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Charlotte Link's Psychothriller DIE TÄUSCHUNG ist in den Niederlanden unter dem Titel "De misleiding" bei The House of Books erschienen.

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DIE TÄUSCHUNG von Charlotte Link ist in Littauen bei Alma Littera unter dem Titel "Apgaule" veröffentlicht worden.

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Charlotte Link's Psychothriller "DIE TÄUSCHUNG" ist in Russland erschienen.

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 "AM ENDE DES SCHWEIGENS" von Charlotte Link ist in Frankreich unter dem Titel "Le Sceau du Secret" bei Èditions J'ai Lu erschienen.

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"DIE TÄUSCHUNG" von Charlotte Link ist unter dem Titel "Illusion Mortelles" bei Editions V.D.B. veröffentlicht worden. 

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In den Niederlanden ist der Doppelband "DAS GESCHENKTE GESICHT" und "DER ARZT VON STALINGRAD" von Heinz G. Konsalik bei Tafelberg Uitgewers erschienen.

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"DER LETZTE KARPATENWOLF" von Heinz G. Konsalik wurde in Portugal bei Circulo de Leitores veröffentlicht.

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Dr. Bernhard Horstmann – alias Stefan Murr – verstorben

Fast bis „zur letzten Sekunde“ hat der vielseitige Autor mit den zwei Namen an einer Erweiterung seines bisher letzten Buches HITLER IN PASEWALK gearbeitet. Es war ihm nämlich gelungen, neue Aspekte zu entdecken und diese wollte er in die dritte Auflage des vorgenannten Buches einarbeiten.

Der Tod ist ihm zuvorgekommen.

Bernhard Horstmann wurde 1919 als Sohn eines Rechtsanwalts und als Enkel von Ludwig Ganghofer in München geboren. 1939 machte er sein Abitur auf dem Landschulheim am Solling zu Holzminden. Bereits im Dezember wurde er eingezogen und kam als Offizier zur Flakartillerie . Nach dem Staatsstreich vom 21. Juli 1944 nahm er Kontakt mit Personen des militärischen Widerstandes auf. Das brachte ihm vom Januar bis zum April 1945 Haft im berüchtigten Gefängnis der Geheimen Staatspolizei ein. Er wurde einer der letzten acht Überlebenden. Nach 99 Tagen wurde er entlassen – entlassen in die Schlacht um Berlin.

Seine Leidenszeit war aber noch nicht vorüber: Er geriet für 2 Jahre in sowjetische Kriegsgefangenschaft. All dies hat er in seinem Bericht „Prinz-Albrecht-Straße 18“ verarbeitet.

1947 kam er zurück. Er studierte Jura und begann nach dem Studium, das er mit der Promotion abschloss, eine langjährige Tätigkeit als Rechtsberater.

Aber mit seinem Beruf war er nicht ausgelastet; außerdem spürte er, dass das großväterlich Ganghofer’sche Erbe, die Gabe des Geschichtenerzählens, „ans Licht drängte“. Der damalige und langjährige Leiter des Bertelsmann-Leserings überzeugte ihn: „Wir brauchen deutsche, intelligente, kultivierte und spannende Kriminalromane, die vom Thema her die ganze Familie lesen kann. Wollen Sie das für uns versuchen?“ Horstmann versuchte es, es wurde auf Anhieb ein Erfolg.

Sein erster Kriminalroman „110 – Hier Mordkommission“ kam 1960 heraus und brachte eine Auflage von 60.000 Lesern. Horstmann hatte für die Krimis das Pseudonym „Stefan Murr“ erfunden. Viele andere Titel folgten, darunter Bestseller wie TÖDLICHER SAND, der zweihundertdreißigtausend Lesering-Leser begeisterte.

1974 schloss er seine 2. Ehe mit Charlotte, geb. Heiderich; mit ihr entsteht eine erfolgreiche „Autoren-Gemeinschaft“.

Nach seiner Pensionierung wurde er zum Full-Time-Autor größerer Arbeiten mit zeitgeschichtlichem und politisch-historischem Hintergrund. Schon die Titel verrieten dies (um nur einige zu nennen): >Affaire Nachtfrost< - >Die Toten der Nefud< - Bis aller Glanz erlosch< und >Das Herz dieser Stadt< mit diesem Roman setzte er Berlin und seinem kulturellen Nimbus ein Denkmal.

Zwischen 2003  bis 2005 gab er den 16 wichtigsten Romanen seines Großvaters ein Stilgefühl und einen Erzählrhythmus, der unserem Jahrhundert entspricht. Kennern, denen die ersten Bearbeitungen zur Beurteilung vorgelegt wurden, urteilten einstimmig, dass nach dieser exzellenten schriftstellerischen Leistung Horstmanns noch deutlicher wird, dass auch die Personen und ihre Schicksale noch nachvollziehbarer von innen heraus entwickelt wurden. Auch die Handlungen haben an Spannung und Dramatik gewonnen, was teilweise schon durch die notwendigen Kürzungen erzielt wurde.

In einem seiner letzten Interviews argumentierte Dr. Horstmann:

Ich habe durchaus nicht den Ehrgeiz, >hohe Literatur< zu machen oder gar zu experimentieren und originalitätssüchtig zu werden. Was ich kann, ist das solide und gute Erzählen von Geschichten, die entweder vorhanden sein müssen oder erfunden werden, manchmal auch erfundene und vorhandene Fakten kombiniert. Jedenfalls erscheint es mir traurig, dass das, was ich versuche, in der deutschen Literatur zu wenig respektiert wird, ganz im Gegensatz zur angelsächsischen Literatur von Hemingway bis Graham Greene. Ich sehe mich als einen narrativen Schriftsteller, als einen Erzähler in der Tradition etwa von Hans Fallada oder Alexander Lernet-Holenia, denen ich mich als ebenbürtig ansehe!“

Das Requiem findet am Samstag, dem 09. Februar 2008, um 13.00 Uhr in der Pfarrkirche St. Joseph, Tutzing statt.

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Sandra Paretti's großer Roman "DER WINTER DER EIN SOMMER WAR" ist beim polnischen Verlag Wydawnictwo Ksiaznica veröffentlicht worden.

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Der Psychothriller von Charlotte Link "DER FREMDE GAST" ist in Frankreich beim Verlag Presses de la Cité erschienen.

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Die Goldene Feder 2007  für Charlotte Link!

Im Rahmen einer Gala-Veranstaltung mit mehr als 400 hochkarätigen Gästen aus Medien, Show, Politik und Wirtschaft hat die Bauer Verlagsgruppe in den Hamburger Deichtorhallen am 10. Mai d.J.  „Die Goldene Feder 2007“ an Persönlichkeiten verliehen, die dauerhaft und erfolgreich in und mit den Medien gearbeitet haben. Eine von Ihnen war Charlotte Link, die für literarisches Werk ausgezeichnet wurde.

Bereits mit 16 Jahren veröffentlichte die Schriftstellerin ihr erstes Buch und bewies ihr außergewöhnliches Talent für spannende Unterhaltung. Seither war sie Dauergast in den Bestsellerlisten. Allein in Deutschland wurden bislang über 11 Millionen ihrer Bücher verkauft.  Weltauflage über 12 Millionen. Der Preis wurde ihr vom Fernsehregisseur Dr. Dieter Wedel übergeben.

Alle Preisträger wurden von einer Jury aus Chefredakteuren der Bauer Verlagsgruppe ausgewählt, die mit einer Auflage von weltweit mehr als 40 Millionen Exemplaren zu den führenden Verlagshäusern Europas gehört.

Der jüngste Roman Charlotte Links „Das Echo der Schuld“ erschien im September 2006 im Blanvalet Verlag und stand mehrere Wochen auf Platz 1 der Spiegel-Bestsellerliste.

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Charlotte Link hat es mal wieder geschafft: Sie hat Platz 1 der Spiegel Bestsellerliste erobert.

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Charlotte Link und ihr neuer Roman DAS ECHO DER SCHULD stehen im Blickpunkt der Öffentlichkeit.

Neben zahlreichen anerkennenden und applaudierenden Besprechungen des Romans erschienen in den letzten zwei Wochen in BILD (12.10.2006) und in BUNTE (19.10.2006) ausführliche Interviews mit Charlotte Link.

BILD titelte mit der Aussage der Besteller-Autorin: „Mein erstes Buch-Honorar hat nicht mal fürs Benzin gereicht“.

BUNTE stellte die Frage: „Wer ist die Frau, deren Bücher Millionen fesseln?“ und resümierte zum Schluss:

„Menschen faszinieren, wenn sie rätselhaft bleiben. Beim Abschied weiß ich (= die Interviewerin Eva Kohlrusch) nicht, wer Charlotte Link eher ist: die verwundbare bescheidene Erfolgsfrau, die vor mir saß – oder die heimliche Diva, die ich ahnte, mit einer Seele wie eine hauchdünne vibrierende Klinge.“