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Dona Kujacinski

Foto © Paul Schirnhofer

"Ich bin von Natur aus neugierig. Menschen haben mich schon immer interessiert - egal, welchen Beruf sie haben, wie sie leben, welche Ängste sie haben, worüber sie lachen und wovor sie sich fürchten.
Es ist einfach spannend, mit Menschen zu sprechen, denn man gewinnt dadurch eine Menge an Menschenkenntnis."
Dass sie sich gleich beim ersten Buchversuch mit Bestsellerruhm schmücken konnte, führt Dona Kujacinski auf die Jahre harter Arbeit zurück, die hinter ihr liegen. Die gelernte Fremdsprachensekretärin gehört zu den Journalisten in Deutschland, die ohne ein entsprechendes Studium und ohne Volontariat Autor geworden sind. Durch Zufall landete sie 1963 als Sekretärin in der LEUTE-Redaktion der Münchner ABENDZEITUNG.
Wenig später wird Medienmanager Josef von Ferenczy auf sie aufmerksam. Sofort nimmt er die aufstrebende Journalistin als Autorin unter Vertrag. Es ist das Sprungbrett für eine erstaunliche Karriere. Stationen als (Chef-)Reporterin, Gesellschaftskolumnistin oder Chefkorrespondentin bei BUNTE, BILD, GALA, TZ, BZ und der WELT AM SONNTAG folgen. Und sie trifft auf zwei Chefredakteure, die ihre weitere journalistische Arbeit prägen: Hans-Hermann Tietje und Franz Josef Wagner. Von beiden hat sie gelernt, immer am Ball zu bleiben und das Motto zu beherzigen: „Geht nicht, gibt’s nicht!“.
Neues zu entdecken und zu ergründen gehört zu ihrer Lebensphilosophie. "Mich interessiert, was Menschen denken und fühlen, über was sie sich freuen oder är-gern, wie sie leben, wie sie ihre Zukunft planen und warum sie Schauspieler, Sänger, Politiker, Sportler oder Designer geworden sind."
Die Liste der prominenten Gesprächspartner von Dona Kujacinski ist lang und vielfältig.
Die Interviews und die Gespräche, die Dona Kujacinski im Laufe der Jahre mit Hannelore Kohl führte, veranlassten nach ihrem Tode die Familie, sie zu bitten, die Biografie >Hannelore Kohl – Ihr Leben< zusammen mit Peter Kohl zu schreiben. Das Buch belegte wochenlang die vorderen Plätze aller Bestseller-Listen.

Non-Fiction:

HANNELORE KOHL – Ihr Leben (2002)
HORST WENDLANDT – Der Mann, der Winnetou & Edgar Wallace, Bud Spencer & Terence Hill, Otto & Loriot ins Kino brachte